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Tabak in Kuba

Der kubanische Tabak wird in den fruchtbarsten Regionen Kubas angebaut und zählt zu den besten Tabaksorten der Welt.

ERFAHRT MEHR ÜBER KUBANISCHE ZIGARREN UND IHRE HERSTELLUNG

Tabak in Kuba hat eine lange Tradition und spiegelt sich gerade in der medialen Repräsentation der Insel wider. Filme, Fernsehsendungen, und vor allem Fotografien Kubas zeigen nicht selten Einheimische beim Rauchen der berühmten kubanischen Zigarren , die längst als Nationalsymbol Kubas gelten und in der ganzen Welt bekannt sind.

Doch was zeichnet Tabak in Kuba aus? Und wie gelangen kubanischen Zigarren zu diesem unverwechselbaren, international hoch geschätzten Aroma?
Das Geheimnis liegt vermutlich im Zusammenspiel von Klima und Bodenbedingungen in den Anbaugebieten. Die Tabakpflanzen, die für den Tabakanbau in Kuba verwendet werden, sogenannte “Vegas Finas de Primera” werden in vier Regionen angebaut. Vuelta Abajo in der Provinz Pinar del Rio im Westen des Landes ist das bekannteste Anbaugebiet in Kuba: Hier sind Regenmenge, Bodenbeschaffenheit und Temperatur ideal. Bei Einer Kuba Rundreise könnt Ihr einen Zwischenstopp in Pinar del Rio machen und den Geheimnissen des Tabaks in Kuba auf den Grund gehen.

Die Geschichte des Tabaks in Kuba

Die Geschichte des Tabaks in Kuba reicht vermutlich bis weit vor die Kolonialisierung zurück. Als Kolumbus im Jahr 1492 auf Kuba ankam, beobachteten er und seine Mannschaft die Einheimischen Taínos bei einer Praxis, die Kolumbus später folgendermaßen in seinem Logbuch beschrieb: „Die Emissäre trafen eine Gruppe von Einheimischen, die unterwegs in ihre Dörfer waren, mit einem Feuerbrand in der Hand und Kräutern, deren Rauch sie tranken, wie sie es gewohnt sind“. Höchstwahrscheinlich handelte es sich dabei um eine Urform der heutigen kubanischen Zigarre.
Nur wenig später, wurde die Insel von Spanien kolonialisiert und die Einheimischen wurden durch Krankheiten, Zwangsarbeit und mangelnde Ernährung fast vollständig ausgelöscht. Um die Zuckerrohr- und Tabakplantagen weiter zu betreiben, fand eine massive Verschleppung und Versklavung von Menschen aus vornehmlich westafrikanischen Ländern statt, die auf den kubanischen Plantagen Zwangsarbeit verrichten mussten.

DIE ERSTE TABAKFABRIK IN KUBA

Im Jahre 1799 wurde die erste Tabakfabrik in Kuba eröffnet, die Havanna als Weltzentrum der Zigarrenherstellung bekannt machte. Die Traditionen und Methoden, die seitdem entwickelt wurden, bestehen in vielen Tabakfabriken bis heute: beispielsweise, gibt es gegenwärtig meist immer noch einen Vorleser, der vorne im Raum steht, und den Arbeitern Geschichten und Zeitungsartikel vorliest. Heute werden in Kuba jedes Jahr ungefähr 100 Millionen Zigarren hergestellt, die die typische Größe und Dicke aufweisen. Tabak in Kuba ist eine Industrie, die unglaublich gewachsen ist – und auch dem US-Embargo trotzt. Denn die typisch kubanischen Zigarren sind weltweit beliebt und ihre Verlockung macht auch vor amerikanischen Präsidenten nicht halt. So ließ zum Beispiel John F. Kennedy zwar das US-Embargo in Kraft treten – doch einen Tag vor dessen Inkrafttreten, ließ er in ganz Washington alle kubanischen Zigarren seiner Lieblingsmarke aufkaufen. Erlebt bei Eurer Rundreise durch Kuba selbst einmal das einzigartige Flair einer typisch kubanischen Tabakfabrik und erfahrt bei deren Besuch viele interessante Anekdoten zur Zigarrenproduktion in Kuba.

Das Tabakanbaugebiet Viñales besuchen

Wenn Ihr plant, einen Besuch beim Tabakbauer während Eurer Kuba Rundreise zu unternehmen, empfehlen wir Euch die Tabakplantage in der Nähe von Viñales zu besichtigen. Das Viñales-Tal wird oft das „0Tabak-Tal“ genannt, und wir können Euren Besuch mit einer Wandertour verbinden, so dass Ihr einen aktiven und spannenden Tag im Tal zu verbringt! Die Tabakbauer sind sehr freundlich, zeigen Euch, wie man eine echte kubanische Zigarre rollt und wenn Ihr wollt, könnt oft sogar eine “verkosten”. Wenn Ihr weniger die Wandervögel seid, könnt Ihr in Viñales auch Reiten und zu Pferde die Landschaft erkunden.

KUBANISCHE ZIGARREN UND TABAK HEUTE

Die Zigarren, die auf Kuba hergestellt sind, sind laut Tabakfans wegen des Tabaks die besten der Welt. Der kubanische Tabak hat eine Reputation, schmackhafter und kräftiger als alle anderen zu sein. Aber leider sind diese Zigarren außerhalb Kubas ganz schwer zu bekommen und natürlich auch teurer – denn dann haben sie im Zweifelsfall eine lange Reise hinter sich.
Man kann kubanische Zigarren – zumindest eine gewisse Menge – aus Kuba zollfrei ausführen. Wenn Ihr also auch in Deutschland noch eine gute Zigarre genießen wollt – vielleicht als Erinnerung an Eure Kuba Reise – dann könnt Ihr das auf jeden jFall tun.

Wie werden Zigarren in Kuba hergestellt?

Anbau der Tabakpflanze

Tabak gehört neben Rum und Kaffee zu den bekanntesten Produkten, die in Kuba hergestellt werden. In Kuba findet Ihr vier Hauptanbaugebiete für Tabak: das Vuelta Abajo, das Semi Vuelta, Partido und das Vuelto Arriba. Auf 16.400 Hektar insgesamt in Kuba werden die Pflanzen angebaut und zu gegebener Zeit geerntet. Zwei Arten von Samen werden in Kuba ausgesät – Corojo und Criollo. Anbauzeit ist gegen Juni, Juli. In dieser Zeit werden die Böden umgegraben und vorbereitet, Anfang September werden die Pflanzen vorgezüchtet und danach aufs Feld gesetzt.

Weiterverarbeitung der Tabakblätter

Die Blätter werden nach ihrer Ernte im Januar zu einem Trockenraum gebracht, wo sie angehängt werden, um sie trocknen zu lassen. Die Ernte dauert mehrere Wochen – es gibt dabei mehrere Durchgänge und eine sorgfältige Prüfung der Blätter. Im Trockenraum hängen die Blätter etwa zwei bis drei Monate lang bis sie wirklich trocken sind! Wenn keine Pestizide verwendet werden, muss der Bauer die kleinen Insekten, die sich dazwischen verstecken, selbst abnehmen.

Zigarren rollen fertig los

Wenn die Blätter erstmal richtig trocken sind, kann die Rollerei losgehen! Es gibt eine sehr spezielle Methode – und geübte Arbeiter bringen eine Zigarre unter einer Minute zustande. Wichtig ist dabei auch, dass der Mittelzweig der Blätter, der am meisten Nikotin enthält, vor dem Zigarrenrollen entfernt wird. Bis die perfekte Zigarre entsteht, braucht es einiges an Übung. Man will die Qualität des besten Tabaks der Welt nicht mit einer schlecht gerollten Zigarre verderben!

Du hast Lust auf Kuba bekommen?

Tabak aus Kuba

Der aus Kuba stammende Tabak trägt den Namen Habano und wird von kubanischen Bauernfamilien angebaut. Er wird nur in bestimmten Regionen Kubas kultiviert, denn nicht überall ist der Anbau möglich. Die Beschaffenheit des Bodens und die Umgebung sind ausschlaggebend für hochwertigen Tabak. Durch die hervorragenden Eigenschaften dieser kubanischen Regionen gilt der kubanische Tabak als der Beste weltweit.
Die Tabakpflanzen, die für den Tabak verwendet werden, sogenannte “Vegas Finas de Primera” werden in vier Regionen angebaut. Vuelta Abajo in der Provinz Pinar del Rio gilt als das beste Anbaugebiet auf Kuba: Hier sind Regenmenge, Bodenbeschaffenheit und Temperatur ideal für den Tabakanbau.

Das Tabakanbaugebiet Viñales besuchen

Wenn Ihr plant, einen Besuch beim Tabakbauer während Eurer Kuba Rundreise zu unternehmen, empfehlen wir Euch die Tabakplantage in der Nähe von Viñales zu besichtigen. Der Viñales-Tal wird oft das ‚Tabak-Tal‘ genannt, und wir können Euren Besuch mit einer Wandertour verbinden, so dass Ihr einen aktiven und spannenden Tag im Tal zu verbringt! Die Tabakbauer sind sehr freundlich, zeigen Euch, wie man eine echte kubanische Zigarre rollt und wenn Ihr wollt, könnt oft sogar eine “verkosten”. Wenn Ihr weniger die Wandervögel seid, könnt Ihr in Viñales auch Reiten und zu Pferde die Landschaft erkunden.

Kubanische Zigarren und Tabak heute

Die Zigarren, die auf Kuba hergestellt sind, sind laut Tabakfans wegen des Tabaks die besten der Welt. Der kubanische Tabak hat eine Reputation, schmackhafter und kräftiger als alle anderen zu sein. Aber leider sind diese Zigarren außerhalb Kubas ganz schwer zu bekommen und natürlich auch teurer – denn dann haben sie im Zweifelsfall eine lange Reise hinter sich.
Man kann kubanische Zigarren – zumindest eine gewisse Menge – aus Kuba zollfrei ausführen. Wenn Ihr also auch in Deutschland noch eine gute Zigarre genießen wollt – vielleicht als Erinnerung an Eure Kuba Reise – dann könnt Ihr das auf jeden Fall tun.